Subwoofer der Extraklasse

Die Subwoofer von Bowers & Wilkins basieren auf innovativen Technologien. Dank einzigartiger Gehäusekonstruktionen und digitaler Steuerung konnte die Messlatte für Heimkinogenuss zu Hause nun noch weiter nach oben gelegt werden.

Von der Wucht einer Explosion bis hin zur Wiedergabe feinster Nuancen einer Klassikaufnahme ist eine erstklassige Bass-Performance für das Klangerlebnis unerlässlich. Aus diesem Grund haben wir bahnbrechende Technologien entwickelt, die ein intensives, mitreißendes Kinoerlaubnis und zugleich eine atemberaubende Musikalität gewährleisten.

Bei Subwoofern spielt nicht nur die Tiefbass-Power eine wesentliche Rolle. Um große Explosionen oder die vielfältigen Klänge eines Orchesters authentisch wiederzugeben, ist auch eine präzise Steuerung unerlässlich, durch die starke Resonanzen im Raum vermieden werden und die Wirkung von Spezialeffekten eines Films in jedem Detail zu spüren ist. Unsere hochbelastbaren Subwoofertreiber verfügen über das nötige Potenzial, um jede einzelne Facette selbst der spektakulärsten Tieftoneffekte bis ins letzte Detail wirkungsvoll wiederzugeben.

600 Series’ Double Dome Tweeters are protected by an acoustically transparent steel mesh #BWEngineering

Ein von Bowers & Wilkins (@bowerswilkins) gepostetes Foto am

Um die Spezialeffekte des Film-Sounds in jedem Detail hörbar zu machen, sind Stabilität und eine perfekte Systemsteuerung unerlässlich. Dank ultrastabiler Chassis und einer einzigartigen Gehäusekonstruktion werden Klangverzerrungen vermieden und jede Nuance sowie bassintensive Effekte optimal wiedergegeben.

Ob Sie einen Subwoofer in ein Heimkinosystem integrieren oder mit einem Paar Kompaktlautsprechern kombinieren möchten – Musikus Hifi hat die passende Subwoofer Lösung für Sie

 

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Die Finca auf Mallorca bleibt eine beliebte Geldanlage

Port de Sóller Ende Juli. 33 Grad im Schatten, blauer Himmel, Touristen, die mit der alten Straßenbahn vom Bahnhof Sóller in den Hafen gekommen sind, schlendern über die Promenade. Wer hinauf zu den Felsklippen am Meer schaut, blickt auf eines der spektakulärsten Neubauprojekte Mallorcas: Hoch über dem Hafen des „Goldenen Tales“ – das so heißt, weil hier seit Jahrhunderten die schönsten Orangen- und Zitronenplantagen der Insel existieren – entsteht das neue 120-Zimmer-Luxushotel „Sa Talaia“. In zwölf Monaten will die arabischen Hotelgruppe Jumeirah das Haus eröffnen. Eigentümer des Objekts ist die Frankfurter Deka Immobilien GmbH. Im Planungsteam von Projektleiter Christopher Hütwohl sind rund 40 Mitarbeiter beschäftigt – ein Architekt aus Madrid, ein Innenarchitekt aus Hongkong, Ingenieure aus Barcelona, Lichtdesigner aus London. Das Investitionsvolumen beträgt rund 40 Millionen Euro.

Die neue Nobelherberge entsteht in einer Gegend Mallorcas, die in den vergangenen zwei Jahren in der Gunst der Urlauber, Immobilienkäufer und Spekulanten enorm gestiegen ist: Die nördliche Westküste der Insel ist „in“. Für Makler Sven Binnewies liegen die Hauptgründe für die „signifikante Aufwertung“ der Immobilien in der gelungenen Umgestaltung des Hafens von Sóller und im „Zuzug zahlreicher Prominenter“. Den Ferienhäusern in Orten wie Dejá oder Sóller und den Fincas in Bergdörfern wie Fornalutx oder Biniaraix hat die Immobilienkrise 2008 und 2009 kaum etwas anhaben können. Während die Verkaufspreise in vielen klassischen Urlaubsorten wie Cala Ratjada im Osten oder Puerto de Andratx im Süden um 20, 30 oder 40 Prozent zeitweise in den Keller gerauscht waren, gab es für Objekte in Orten abseits der Touristen-Autobahnen weiter viele Interessenten und stabile Preise.

Der Finca-Markt auf Mallorca erlebt eine Blütezeit

Mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen haben sich in diesem Jahr viele Wolken über dem Immobilienmarkt Mallorca verzogen. So haben nach Angaben des mallorquinischen Verbandes der Immobilienunternehmer API im ersten Quartal rund 15 Prozent mehr Objekte den Besitzer gewechselt als im gleichen Zeitraum 2009. Neben Immobilien im obersten Preissegment, insbesondere großzügige Liegenschaften mit moderner Ausstattung, sind vor allem Fincas für unter 500.000 Euro begehrt. Makler Kai Dost von Kühn.&.Partner: „Der Finca-Markt hat sich deutlich erholt und erlebt ein Revival.“ Spitzenreiter bei den Preisen sei trotz der Einbrüche in den beiden letzten Jahren unverändert der Südwesten der Baleareninsel. Deutschsprachige Klientel beherrscht hier den Markt.

Laut Engel.&.Völkers waren die ersten drei Monate dieses Jahres in dieser Region die besten der letzten drei Jahre. Günstiger gibt es Fincas, Ferienhäuser und -wohnungen im Osten und Südosten. Im Nordosten, vor allem in der Region rund um Artà, wo für Fincas der Quadratmeterpreis derzeit bei rund 30 Euro liegt, erwarten die Insel-Makler mittelfristig Preissteigerungen. In der Altstadt von Palma, wo das Angebot beschränkt ist, zeigen sich die Preise stabil – für gut gelegene Wohnungen ohne Aussicht werden zwischen 250.000 und 300.000 Euro verlangt – in den Außenbezirken der Hauptstadt gibt es Villen immer noch 15 bis 20 Prozent günstiger als vor der Krise.

Als Käufer treten vor allem Deutsche und Skandinavier auf, Verkäufer sind Engländer und Spanier. Wie Kai Dost spricht auch Maklerin Heidi Stadler, die in diesem Jahr schon mehr als 50 Objekte für 60 Millionen Euro vermittelt hat, von einer „Entspannung der Marktsituation“. Die Unruhe lege sich, das Maklergeschäft komme in Schwung, Angebot und Nachfrage pendelten sich bei steigenden Preisen ein. Auch werden wieder vermehrt alte Fincas saniert und auf diese Weise Werte geschaffen.

Schattenseiten des Immobilienmarktes

Das ist die eine Seite des Mallorca-Immobilienmarktes 2010: die sonnige. Die andere Seite ist grauer: Während das Segment der Ferienimmobilien gesund erscheint und nach der Krise wieder in Bewegung gekommen ist, präsentiert sich der Wohnungsmarkt für die Mallorquiner unverändert düster. Es fehlt fast überall auf der Insel an bezahlbaren Mietwohnungen. Schon für kleinere Einheiten müssen im Südwesten oft bis zu 1800 Euro monatlich berappt werden. Der Kaufpreis für solche Wohnungen: rund 400.000 Euro. Das können sich junge Leute und Familien nicht leisten. Bevor die Besitzer jedoch mit den Preisen runtergehen, vermieten sie ihre Wohnungen lieber teuer in den Sommermonaten an Touristen. Die Folge: Viele Wohnungen stehen monatelang leer, gleichzeitig suchen Tausende Mallorquiner eine Bleibe. Die Politiker in Palma scheinen das Problem erkannt zu haben: Damit auch Normalverdiener wieder passende Wohnungen finden, hat die Inselregierung mit allen Parteien einen „Pakt für würdigen, adäquaten und bezahlbaren Wohnraum“ geschlossen. 5000 Sozialwohnungen sollen entstehen. Ein Großteil soll durch das Ankaufen von Bauruinen erfolgen, Objekten, die vor Jahren begonnen, die aber nicht abgeschlossen wurden. Davon gibt es auf der Insel viele. Mit dieser Aktion möchte die Politik auch dem Bausektor unter die Arme greifen, der die Krise noch nicht überstanden hat.

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Pioneer macht einen auf Technics Plattenspieler

Der Pioneer DJ PLX-500 ist ein DJ-Schallplattenspieler, der sich optisch am Technics-Klassiker SL-1200 orientiert, aber auch einen USB-Anschluss zu bieten hat – und kostet nur 349,- EUR.

Robuste Verarbeitung

Der erste Gedanke: Der DJ PLX-500 ist erstaunlich massiv und schwer! Das Gesamtgewicht: über zehn Kilogramm. Der metallene Sockel ruht auf gefederten Standfüßen, die Unebenheiten ausgleichen können. Tasten und Regler wirkten sehr stabil.

Der Tonarm des Plattenspielers machte einen soliden Eindruck, war mit dem Gegengewicht gut auszubalancieren, und der mitgelieferte Tonabnehmer mit Nadel ließ sich einfach installieren.

Der metallene Plattenteller des PLX-500 startete und stoppte dank des Direktantriebs mit recht geringer Verzögerung. Die mitgelieferte Slipmat aus Filz erwies sich als recht rutschig, soll laut Pioneer gut zum Scratchen geeignet sein. Das wollten wir mit unserem Vinyl nicht ausprobieren …

Leider wirkten der Tonarmlift zum Anheben des Tonarms und auch die Liftbank aus Kunststoff sehr billig, was den ansonsten vergleichsweise robusten Gesamteindruck trübte.

Auf der Rückseite des Pioneer-Plattenspielers führt ein fest installiertes Cinch-Kabel aus dem Gehäuse. Das lässt sich wahlweise an den Phono- oder etwa einen CD-Eingang eines Verstärkers oder Mischpults anschließen. Denn: Mit einem kleinen Schalter kann man den Cinch-Ausgang von Line- auf Phono-Pegel ändern.

Die Klangqualität bei der Vinyl-Wiedergabe war absolut in Ordnung – vor allem angesichts des vergleichsweise günstigen Preises.

 

Digitalisierung mühelos möglich

 

Das Highlight des PLX-500 war für uns jedoch sein eingebauter USB-Ausgang. Mithilfe des mitgelieferten USB-Kabels ließ sich der Plattendreher problemlos mit dem Computer verbinden.

Um die Musik von Vinylscheiben auf den Computer zu überspielen, genügte die kostenlos erhältliche Software Rekordbox.

Bequem: Der Aufnahmepegel ließ sich einfach einstellen, die Songs teilte die Software automatisch in mehrere Dateien (bei mindestens drei Sekunden Pause) und fügte sie der Abspielsoftware hinzu.

Die Klangqualität der Aufnahmen gefiel dabei sehr gut. Gelegentlich mussten aber nicht korrekt erkannte Songs manuell getrennt werden.

Mit der Gratis-Version von Rekordbox ließ sich der PLX-500 nicht zum Scratchen digitaler Dateien verwenden. Dazu sind das Rekordbox-DVS-Plus-Pack und entsprechende Mixer-Hardware nötig.

Quelle: Bild 

 

Neues über die Lugners

Düstere Stimmung bei Lugners

In einem Interview mit der Zeitschrift „Bunte“ spricht Cathy Lugner über die Ehekrise mit Richard Lugner: Dessen Familie übe Psychoterror aus, doch ausgezogen sei sie noch nicht.

Ausgerechnet im „Promi Big Brother“-Container kam es zum Eklat: Dort gestand Cathy Lugner unter Tränen, dass sie und ihr Mann, der österreichische Baunternehmer Richard Lugner, große Eheprobleme haben. Der wiederum ätzte im TV gegen seine junge Ehefrau, unterstellte ihr, im Container eine Affäre beginnen zu wollen. Eine Aussprache vor laufender Kamera ging gründlich schief. Doch was ist seit Cathy Lugners Auszug aus der Show passiert? In einem Interview mit der Zeitschrift „Bunte“ packte das 26-jährige „Playboy“-Model nun aus.

Es soll sogar  Psychoterror von Lugners Familie hageln

Die Beziehung sei kompliziert, sie würde gern zu einer Eheberatung gehen, sagt Lugner. Besonders die Anfeindungen von Richard Lugners Familie würden ihr zu schaffen machen. „Mobbing ist viel zu harmlos. Das ist Aufhetzen. Sie tanzen meinem Mann auf der Nase herum“, erzählt sie. Seine Familie hätte vor der Hochzeit damit gedroht, den Kontakt zum 84-Jährigen abzubrechen, sie lästern in ihrer Gegenwart über sie. Laut Cathy Lugner, weil sie ihm sein Glück nicht gönnen. „Dabei profitieren sie doch alle nun von seinem Geld.“

Cathy Lugner genießt durch die Ehe viele Privilegien

Cathy Lugner betont jedoch, ihn nicht wegen seines Vermögens geheiratet zu haben. „Vor unserer Ehe habe ich als Krankenschwester gearbeitet, war alleinerziehende Mutter. Ich weiß, wie man mit wenig Geld klar kommt. Dafür brauche ich keinen Mann“, sagt sie. Und genießt natürlich dennoch viele Vorzüge: So hat sie einen Job in seiner Firma und wohnt mit ihrer achtjährigen Tochter Léonie noch immer in der gemeinsamen Villa. Im Gästehaus lebt ihre an Demenz erkrankte Oma, um die sich Cathy Lugners Mutter kümmert.

Alles gute Gründe dafür, dass Lugner noch nicht ausgezogen ist. „Wir schlafen auch im selben Bett, allerdings ohne Zärtlichkeiten. Wir reden nicht miteinander, sehen uns kaum“, beschreibt Cathy Lugner den momentanen Zustand. Sie wünscht sich trotzdem eine Versöhnung – wenn Lugner vor seiner Familie endlich zu ihr steht. „Gefühle sind ja definitiv da.“

Quelle: goo.gl/MqX6CK

Der Westen surft schneller

Der Ausbau schneller Internet-Verbindungen gehört zu einem erklärten Ziel der schwarz-roten Bundesregierung. Aktuelle Zahlen zeigen, dass ländliche Gebiete und einige Bundesländer im Osten noch immer einen großen Nachholbedarf haben.

In Deutschland verfügen inzwischen rund sieben von zehn Haushalten (71,2 Prozent) über schnelles Internet mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von mindestens 50 Megabit pro Sekunde. Dabei gibt es jedoch große regionale Unterschiede.

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Ländliche Gebiete hinken hinterher

Auf dem Land können nur 29,9 Prozent der Haushalte einen Anschluss mit 50 Mbit/s buchen, in den Städten dagegen 86,2 Prozent, wie aus der Antwort des Bundesministeriums für Verkehr und Digitale Infrastruktur auf eine Anfrage der Grünen hervorgeht.

Bei den möglichen Breitbandanschlüssen von 50 Mbit/s oder schneller registrierte das Ministerium einem Anstieg von 22 Prozent gegenüber 2013. Bei 64,9 Prozent der Haushalte seien die Anschlüsse heute sogar schneller als 100 Mbit/s. Die Zahlen beschreiben die vorhandene Infrastruktur, nicht die Anzahl der tatsächlich geschalteten Anschlüsse.

Hamburg und Bremen im Ranking vorn

Erhebliche Unterschiede gibt es nach wie vor zwischen den Bundesländern, wobei die Stadtstaaten vorn liegen. In Hamburg könnten den Angaben zufolge sich 94,4 Prozent der Haushalte mit mindestens 50 Mbit/s anschließen lassen, in Bremen sind es 93,6 Prozent, in Berlin 90,2 Prozent. Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen kommen 72,2 Prozent der Haushalte auf Übertragungsraten von mehr als 100 Mbit je Sekunde, in Bayern sind es 62,4 Prozent.

Sachsen-Anhalt weit hinterher

Schlusslicht im bundesweiten Vergleich ist Sachsen-Anhalt. Dort kommen gerade einmal 43,9 Prozent der Haushalte auf mehr als 50 Mbit je Sekunde, in Mecklenburg-Vorpommern sind es 52,8 Prozent, in Brandenburg 57,2 Prozent.

Die Breitband-Verbindungen in Deutschland werden vor allem durch Kupfer- und Koaxialkabel bereitgestellt. Die besonders zukunftsträchtige Technologie «Glasfaser bis zum Haus» (Fibre To The Home, FTTH) kann bundesweit dagegen nur von 7,1 Prozent der Haushalte genutzt werden.

 

Neuer Eigentümer für Lübecker Flughafen

Zwei Investoren verschwanden spurlos. Nun hat der Arzt Winfried Stöcker den Lübecker Flughafen gekauft. Was hat er vor?
Wer auf den Lübecker Flughafen will, muss durch einen fensterlosen Container, in dem ein Mitarbeiter neben einem ausgeschalteten Körperscanner sitzt. Im ursprünglichen Terminal gleich nebenan gibt es noch ein verwaistes Restaurant, das früher Spaghetti bolognese und Wiener Schnitzel servierte. Im „Sweets and Goods“ gab es einmal Zeitschriften und Snickers. Jetzt steht der Laden leer. Die Abflughalle ist mit Neonröhren nur spärlich beleuchtet. Es sieht aus wie in einem Endzeitfilm: Der Flughafen ist noch da, aber die Passagiere sind verschwunden.

Winfried Stöcker, Facharzt für Immunologie, 69, kurze, graue Haare, Bauchansatz und Brille mit Silberrand, ist seit etwas mehr als drei Monaten Besitzer dieses Flughafens. Mit aller Kraft stemmt er das haushohe Tor einer Halle auf, in der kleine private Segel- und Motorflugzeuge parken. „Das da“, sagt seine Pressesprecherin und deutet auf eine King Air, ein zweimotoriges Flugzeug mit Platz für zehn Passagiere, „gehört übrigens German Pellets.“ Das Unternehmen war ein Produzent von Holzpellets, der Anfang des Jahres Insolvenz anmelden musste. „Vielleicht“, sagt Stöcker spontan, „können wir das erwerben. Das ist bestimmt günstig zu haben.“ Die Pressesprecherin nickt. Sie wird sich kümmern.

Die Szene ist typisch für Winfried Stöcker. Er ist ein Mann, der gewohnt ist, zu bekommen, was er will. Bloß: Ist es eine gute Idee, wenn ein Facharzt für Immunologie beschließt, einen Flughafen zu kaufen?
Gemeinsam kommen die Regionalflughäfen auf rund 140 Millionen Euro Miese im Jahr

Exakt 14 Wochen bevor Winfried Stöcker am 13. Juni 2016 den Kaufvertrag für den Regionalflughafen Lübeck-Blankensee unterschreibt, gibt ein anderer Flughafen, der Regionalflughafen Dortmund, sein vorläufiges Ergebnis für 2015 bekannt: 17,9 Millionen Euro Verlust. Drei Wochen später meldet der Flughafen Kassel-Calden ein Defizit von voraussichtlich 6,1 Millionen Euro. Ende Juni freuen sich die Betreiber von Frankfurt-Hahn über die „sehr gute Entwicklung“ – bei einem Defizit von 17,4 Millionen Euro. Die Welt der deutschen Regionalflughäfen ist eine, in der schlechte Zahlen zum Alltag gehören: 17 der 18 deutschen Kleinflughäfen haben 2014 ein Defizit erwirtschaftet. Gemeinsam kamen sie auf rund 140 Millionen Euro Miese. Für 2015 liegen noch nicht alle Zahlen vor, aber es wird wohl nicht viel besser aussehen.

Auch der Flughafen Lübeck-Blankensee hat im vergangenen Jahr laut Stöcker mehr als sieben Millionen Euro Verlust erwirtschaftet. Zu seinen besten Zeiten war er für die Stadt wichtig. Knapp 700.000 Passagiere wurden 2009 hier abgefertigt. 2015 waren es noch 125.000. Stöcker ist der dritte Investor binnen vier Jahren. Die letzten beiden – ein Deutschägypter und ein Chinese – verschwanden spurlos. Zwei Insolvenzen waren die Folge. In Lübeck, wo früher Urlauber nach Danzig und Mallorca fliegen konnten, starten heute nur noch private Sport- und Geschäftsflieger.

Stöcker stört das nicht. Er hat einen Plan. Um ihn zu verstehen, muss man wissen: Stöcker ist nicht nur Arzt, er ist auch Vorstandsvorsitzender der von ihm gegründeten Euroimmun AG mit mehr als 2100 Mitarbeitern und einem Umsatz von 205,8 Millionen Euro im Jahr 2015. Euroimmun betreibt ein eigenes Labor, entwickelt aber hauptsächlich Testverfahren und Mikroskope, mit denen andere medizinische Labore Antikörper im Blutserum ihrer Patienten und dadurch Allergien sowie Autoimmun- und Infektionskrankheiten nachweisen können. Das Unternehmen liegt südlich des Lübecker Stadtzentrums auf einem weitläufigen Gelände. Die Büros und Labore sind in roten Backsteingebäuden mit weißen Sprossenfenstern untergebracht. Es gibt einen Fußballplatz, einen Betriebskindergarten und eine Kantine. Stöcker trägt ein altes Tastenhandy bei sich. Wenn es klingelt, meldet er sich mit „Winfried“.

Gleich neben dem Firmengelände, hinter einem Stacheldrahtzaun, liegt Stöckers Errungenschaft: Der Flughafen, gut 280 Fußballfelder groß. Stöcker hat einen Hang zu Superlativen. Als er Ende der achtziger Jahre beim Bund Forschungsgelder und Zuschüsse für die Gründung seines Unternehmens beantragt, hängt er kurz vor der Abgabe der Anträge an die geplanten 500.000 D-Mark noch eine Null dran und bekommt tatsächlich fünf Millionen. So erzählt er es.

Für den Flughafen soll er zwei Millionen an die Stadt gezahlt haben. „Ich möchte das hier erhalten“, sagt Stöcker und beschreibt mit dem ausgestreckten Arm die ganze Spannweite seines Flughafens. „Jemand musste den Flughafen retten, weil sich niemand mehr um ihn kümmern wollte.“ Dann lächelt er zufrieden und fügt hinzu: „Und ich möchte wissen, ob mein Plan funktioniert.“

Der Plan von Stöcker sieht so aus: In den nächsten zwei Jahren will er seinen Flughafen nur für Sport- und Geschäftsflieger, aber nicht mehr für Linienflüge zur Verfügung stellen. Das bringt noch keinen Gewinn, verringert aber die Kosten, weiß Dieter Faulenbach da Costa. In den vergangenen 30 Jahren war er als Berater in mehr als 50 Ländern an Planungen für den Neubau, Umbau oder für Erweiterungen von Flughäfen beteiligt. Schon Flughäfen, von denen Linienflieger mit mehr als 20 Passagieren starten und landen, brauchten eine Betriebsfeuerwehr, Katastrophenschutzpläne für den Fall eines Flugzeugabsturzes und müssten ihren Tower rund um die Uhr besetzen, erklärt Faulenbach da Costa. „Bei Sport- und Geschäftsflughäfen reichen dagegen oft schon ein Handfeuerlöscher und ein Betriebsleiter, der dem Piloten per Funk die Landeerlaubnis erteilt.“ Statt sieben Millionen Euro Verlust im Jahr 2015 soll der Lübecker Flughafen nach dem Willen von Stöcker so künftig ein Ergebnis von plus/minus null erreichen.

Stöcker hat Flüchtlinge als „reisefreudige Afrikaner“ bezeichnet – und steht dazu

Ganz der selbstlose Flughafen-Retter, als der sich Stöcker gern inszeniert, ist er nicht. In fünf oder sechs Jahren soll der Flughafen ihm als Verbindung gen Osten und Südosten dienen. Bis dahin will er in Lübeck eine Privatklinik mit angeschlossenem Hotel bauen, in die er dann per Linienflug reiche Russen und Araber einfliegen lassen könnte. Die Kosten für die Sicherheit am Flughafen würden durch die Linienflüge zwar wieder steigen, doch das Geld glaubt Stöcker durch die Privatklinik einzuspielen.

Jens Juszczak ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Seit über zehn Jahren beschäftigt er sich mit Medizintourismus. Stöckers Pläne sieht er mit Skepsis: „Von München bis Hamburg kümmern sich diverse deutsche Kliniken um russische und arabische Patienten. Der Markt ist gesättigt.“ Er warnt zudem vor den Hürden, die in dieser Branche lauern: Visa, Dolmetscher, Akquise von Patienten im Ausland – die Organisation sei aufwendig. Dazu komme die schlechte Zahlungsmoral der Patienten. „Die Investitionen in den Aufbau so einer Klinik und häufig auch die offenen Forderungen gehen in die Millionen.“

Stöcker ist keiner, der sich von solchen Bedenkenträgern irritieren lässt. Die Leute sollen nach seiner Pfeife tanzen. Als er den Flughafen kaufen will, so erzählt er es, lässt er den Lübecker Bürgermeister in sein Büro kommen, um ihm seine Pläne darzulegen. Als er im vergangenen Jahr den Fußballplatz auf seinem Gelände bauen will, legt er ohne Baugenehmigung los. Er weiß, dass der Antrag abgelehnt werden würde, weil für den Bau alte Bäume gefällt werden müssen. 80.000 Euro Strafe soll er nun zahlen. Stöcker wehrt sich vor Gericht. „Die Umweltbehörden behindern uns, wo sie nur können, und stellen ihre Vorschriften über die berechtigten Interessen unseres Unternehmens. Das lasse ich mir nicht gefallen.“

Stöcker hat nicht nur ein Problem mit den Umwelt-, sondern auch mit den Justizbehörden. Die Staatsanwaltschaft Görlitz hat gegen ihn ermittelt – wegen Volksverhetzung. Im Dezember 2014 hatte Stöcker ein Benefizkonzert für Flüchtlinge abgesagt, das im Kaufhaus Görlitz stattfinden sollte. Stöcker hat das Gebäude 2013 gekauft und lässt es seitdem sanieren. In einem Interview, das er der Sächsischen Zeitung nach der Konzertabsage gab, bezeichnete er Menschen mit dunkler Hautfarbe als „Neger“ und Flüchtlinge als „reisefreudige Afrikaner, die ungebeten übers Mittelmeer zu uns gelangen“. Die Ermittlungen wurden eingestellt, weil sein Verhalten laut Staatsanwaltschaft keinen Straftatbestand erfülle.

Spricht man Stöcker heute darauf an, verschwindet das Lächeln aus seinem Gesicht. Der Ärger von damals ist ihm noch gut in Erinnerung, doch an seiner Meinung hat sich nichts geändert. Syrische Flüchtlinge, referiert Stöcker, müssten nur innerhalb ihres Landes in sichere Gebiete umziehen, um dem Krieg zu entgehen. Niemand müsse deshalb illegal nach Deutschland kommen. Am Ende des Zweiten Weltkrieges seien die Ostdeutschen vor den Russen ja schließlich auch in den Westen Deutschlands geflohen und nicht in andere Länder. Dass es in Syrien bereits Millionen Binnenvertriebene gibt, dass viele andere Syrer keine Möglichkeit haben, innerhalb des Landes zu fliehen, ohne beschossen zu werden, dass Kriegsflüchtlinge ein Recht auf Schutz in Europa haben und dass es für sie keinen legalen Weg nach Deutschland gibt – all das ändert an seiner Haltung nichts. Und dass er in seinem Unternehmen Menschen aus aller Welt beschäftigt? Ist für Stöcker etwas anderes. Die seien ja legal nach Deutschland gereist.

Als er neulich bei einer Veranstaltung sprach, so erzählt er es, habe er Fotos von verschleierten Frauen und Bilder der britischen Königin in ihren bunten Kostümen gezeigt. Farbenfroh gekleidete Frauen wie die Queen, habe er dann gesagt, seien ihm als Kundinnen in seinem Görlitzer Kaufhaus künftig lieber als verschleierte Frauen. Stöcker ist noch immer erbost darüber, dass der sächsische Wirtschaftsminister, der nach ihm sprach, deutlich betonte, dass das künftige Kaufhaus für alle Menschen da sei.

Auch mit der Bundesregierung hadert Stöcker: In seinem Blog rief er im Dezember 2015 „zum Sturz der Kanzlerin Merkel“ auf. „Letztlich“, sagt Stöcker, „kann mir keiner was tun, und ich sage, was ich will und was die Mehrheit denkt.“ All die Kleinmütigen, die nicht an den Erfolg seines Flughafens glaubten, würden schon noch begreifen, dass sie sich irrten. Dann gibt er der Reporterin die Hand und verabschiedet sich in Stöcker-Manier: „Und dass Sie mir nicht so viel Blödsinn schreiben.“

Quelle: http://www.zeit.de/2016/41/flughafen-luebeck-winfried-stoecker-kauf

Sieht so gutes Marketing aus?

Auf der Homepage eines der umsatzstärksten Konzerne der Welt taucht das Produkt selbst nicht auf. Die Seite redbull.com, Aushängeschild eines Unternehmens, das laut Marketing-Studien derzeit Platz 94 der wertvollsten Marken einnimmt, ist eher ein Online-Nachrichtenportal zu den Themen Sport und Kultur. Abgesehen von einem winzigen Firmenlogo oben links erinnert nichts an klassische Werbung auf dieser Seite. An einem beliebigen Tag im Juli 2015 widmet sich der Hauptbericht vielmehr dem Konzert eines deutschen Popstars, „Casper auf dem Red Bull Tourbus: Verschwitzte Shirts, raue Stimmen und rote Köpfe“; weitere Artikel handeln vom „Munich Mash“, einer Skateboard-Veranstaltung, und vom „Ironman“ Sebastian Kienle. Um überhaupt die angebotenen Waren des Konzerns zu Gesicht zu bekommen, muss der Besucher die Rubrik „Produkte und Unternehmen“ anklicken; dort, auf einer untergeordneten Website, ist dann konventionelle Markenwerbung zu sehen, mit Bildern zu Sondereditionen und Getränkesorten.

Der Salzburger Energydrink-Produzent Red Bull, das ist spätestens seit Felix Baumgartners Sprung aus der Stratosphäre von 2012 allgemein bekannt, verfolgt ein ungewöhnlich avanciertes Marketingkonzept. Von den inzwischen zwölf Milliarden Euro Jahresumsatz gibt der Konzern seinem Gründer Dietrich Mateschitz zufolge ein Drittel für Marketingmaßnahmen aus; kein anderes Weltunternehmen kommt auf einen annähernd vergleichbaren Wert. Sport und Kultur sind dabei von jeher die beiden großen Betätigungsfelder. Das Unternehmen hat inzwischen rund 700 Sportler unter Vertrag, betreibt unter anderem ein Formel-1-Team und vier Fußballclubs. Auf dem Gebiet der Kultur ist der Konzern ebenfalls seit fast zwanzig Jahren aktiv. 1998 wurde die „Red Bull Music Academy“ gegründet, heute ein weltumspannendes Forum und Netzwerk für DJs und Bands; seit 2007 versammelt die Dachorganisation „Red Bull Media House“ zahlreiche firmeneigene Zeitschriften, Fernsehsender, Online-Portale und Plattenlabels.
Wozu braucht der Getränkekonzern ein Verlagshaus?

Gerade in jüngster Zeit scheint der Konzern sein kulturelles Engagement noch einmal auszuweiten. Das Red-Bull-Unternehmen Benevento Books, zu dem bislang drei Sachbuchverlage gehören, entwickelt, wie zu lesen war, auch einen großen Literaturverlag. Im Jahr 2016 soll das reguläre Programm beginnen; die erste Benevento-Veröffentlichung, der Anfang Juni erschienene „Appell des Dalai Lama an die Welt“, steht schon seit Wochen auf Platz 1 der Bestsellerlisten, über 60000 Exemplare der schmalen Schrift über Ethik und Religion wurden bislang verkauft.

Aber was bedeutet es genau, dass sich ein Getränkekonzern im Jahr 2015 gleichzeitig zu einem großen Verlagshaus entwickelt hat? Und wie hängt die angestrebte Umsatzsteigerung im Energydrink-Verkauf, laut Dietrich Mateschitz weiterhin einziges Geschäftsziel von Red Bull, mit dem umfassenden kulturellen Engagement zusammen?

Von bloßer „Werbung“ oder konventionellem „Sponsoring“ hat sich diese Strategie der Produktkommunikation ja so weit entfernt wie Baumgartners Heliumballon damals von der Erde. Die schlanke silberblaue Dose, um die es letztlich geht, nimmt gleichzeitig eine viel diskretere und eine viel stärker integrierte Position ein: Einerseits ist kein Produkt, kein Firmenschriftzug zu sehen auf den Websites, Filmen, Schallplatten oder Buchumschlägen, andererseits ist der Markenname auf unentwirrbare Weise mit jeder Zeile der dargestellten sportlichen und kulturellen Wirklichkeit verflochten. Die „Welt von Red Bull“ wird diese Wirklichkeit vom Unternehmen genannt; sie reicht laut Dietrich Mateschitz „von Sport, Events und Athleten über Musik, Nightlife, Culture-Marketing bis in die weltweit angesagtesten Clubs“ – und nun auch in die Literatur.
Über den Siegeszug des Content-Marketings

Im Fachvokabular lautet das Losungswort dieser neuen Form des Marketings „Content“, also „Inhalt“, womit gemeint ist, dass Unternehmen die Anpreisung ihrer Produkte nicht mehr als äußerlichen Zusatz eines Redaktions- oder Ereignisumfeldes begreifen, sondern dieses Umfeld nun selbst erzeugen. Im bislang größten deutschen Handbuch zum Thema, „Think Content!“ von Miriam Löffler, wird diese Amalgamierung von werblicher und nichtwerblicher Sphäre umfassend demonstriert. In einer Zeit, „in der die Grenzen von PR, Marketing, Journalismus, klassischer Werbung und Social Media immer stärker verschmelzen“, gehe es laut der Autorin „um die Kreation von Inhalten, die möglichst überhaupt nicht nach Werbung riechen!“ Unternehmer sollten anfangen, „wie ein Herausgeber zu denken“, denn im Content-Marketing, so das Versprechen an die Leser, „haben Sie die Möglichkeit, User mit Hilfe von hochwertigen, authentischen Inhalten in engagierte Leser, Käufer, Abonnenten, Fans und Kooperationspartner zu verwandeln“. Red Bull nimmt in diesem Denken eine weltweite Pionierstellung ein. Im sogenannten „Content Pool“ auf der Website sind derzeit etwa über 90000 Fotos und 15000 Videofilme über die sportliche und kulturelle „Welt von Red Bull“ abrufbar, zur kostenfreien Ansicht und Übernahme durch Redaktionen.

Zwei Entwicklungen sind für den Siegeszug des Content-Marketings zentral: Einmal die Krise der konventionellen Werbung seit den späten achtziger Jahren, der zunehmende Überdruss der Konsumenten an wuchernden Reklamebeilagen und Werbeblöcken in den Massenmedien. Und, entscheidender, das Aufkommen der digitalen Kultur und des „Web 2.0“, das eine fundamentale Neubestimmung dessen herbeigeführt hat, was „Öffentlichkeit“ heißt. Die Verfügungsgewalt über Medien liegt heute bekanntlich nicht mehr in der Hand ganz weniger, sondern bei jeder Privatperson, jedem Verein, jeder Firma. Die Digitalisierung der Kommunikation ist daher gleichbedeutend mit ihrer Ökonomisierung: Alle Unternehmen sind heute auch Medienunternehmen, die ihren eigenen, für die angebotenen Produkte idealen Kosmos erschaffen können. In der Geschichte der Werbung markiert dieser Wandel die zweite epochale Zäsur nach jener Neuerung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als Zeitungen zum ersten Mal Anzeigen im redaktionellen Teil druckten und nicht mehr wie zuvor in separaten Bereichen des Blattes. Nun hat diese Verzahnung eine neue Dimension erreicht: Die Warenhersteller produzieren ihre redaktionelle Medienöffentlichkeit einfach mit.

Profiterwägungen statt schöngeistigem Mäzenatentum

Wie rasant sich diese Umschichtung vollzogen hat, wird daran anschaulich, dass die geltende Rechtsprechung zum Verhältnis von Öffentlichkeit und Werbung am Content-Marketing vollständig abprallt. Im Rundfunkstaatsvertrag legt das „Trennungsgebot“ fest: „Werbung und Teleshopping müssen als solche leicht erkennbar und vom redaktionellen Inhalt unterscheidbar sein. Schleichwerbung, Produkt- und Themenplatzierung sowie entsprechende Praktiken sind unzulässig.“ Aus all diesen Restriktionen spricht noch das bröckelnde Konzept öffentlich-rechtlichen Rundfunks, das Verständnis von Werbekunden, die sich einen marginalen, fest eingegrenzten Platz im inhaltlichen Programm erkaufen dürfen. Doch die Hierarchien haben sich längst umzukehren begonnen, wie das Beispiel des Medienhauses Red Bull zeigt. Was sollen Kategorien wie „Schleichwerbung“ oder „Product Placement“, kommerzielle Fremdkörper in einem kulturellen Erzählsystem, noch bedeuten, wenn der Absender dieses Erzählsystems der werbende Konzern selbst ist?

Vor allem die Literatur hat in ihrer Geschichte ja immer ein problematisches Verhältnis zur Welt der Markenprodukte gehabt. Denn poetisches Schreiben und Markennamen treten seit mehr als hundert Jahren in Konkurrenz zueinander, als zwei rivalisierende Imaginations- und Darstellungsweisen der Welt. In Uwe Johnsons Roman „Das dritte Buch über Achim“ von 1961 gibt es einen Abschnitt, in dem der Erzähler sich windet, um die Nennung einer Waschmittelmarke zu vermeiden. „Warum schreibst du so rum um das Waschmittel; wem liegt schon an dem Namen?“, heißt es an dieser Stelle im Roman. „Bei so viel Gleichgültigkeit hätte er dastehen sollen als genaue Einzelheit und Hilfe für die Vorstellung. Der Verlag, der dies verkaufen soll, läßt jedoch sagen, daß die Hersteller anderer Waschmittel die Erwähnung dieses Namens ansehen könnten als Herabsetzung oder Werbung dafür auf einem Boden, in dem sie nicht wachsen soll nach Übereinkunft und Anstand.“ Offenbar hielt Suhrkamp die Autoren der Nachkriegszeit also dazu an, keine Markennamen in ihren literarischen Texten zu verwenden. Fünfzig Jahre später gründet ein Markenkonzern selbst einen Literaturverlag.

Alle Mitarbeiter in den Kulturabteilungen des Unternehmens, in der „Red Bull Music Academy“, im neuen „Red Bull Studio Berlin“ oder bei Benevento, betonen einhellig, wie frei sie arbeiten können, wie wenig die Repräsentanten des Hauptkonzerns in die Musik- oder Buchauswahl hineinreden. Wie also lässt sich die Übersetzung der Produktmentalität von Red Bull in ein ästhetisches Programm genau fassen? Dietrich Mateschitz lässt in seinen Aussagen ja keinen Zweifel daran, dass das kostspielige Engagement zumindest langfristig auf Profiterwägungen basiert, nicht auf schöngeistigem Mäzenatentum.

Die Red-Bull-Ästhetik ist eine Helden-Ästhetik

Einen Hinweis auf diesen Zusammenhang geben die Selbstauskünfte der einzelnen Abteilungen auf den Konzern-Websites. Über den „Red Bull Tourbus“, einen seit 2006 eingesetzten mobilen Auftrittsort, heißt es etwa: „Die Integration dieses innovativen Tools in die deutsche Musiklandschaft war erfolgreich.“ Und die ein Jahr später gegründete Plattenfirma wird mit den Sätzen vorgestellt: „Red Bull Records ist ein vorausdenkendes Musiklabel, das einen progressiven Ansatz im Musikmarketing und Vertrieb sowie in der Beziehung zu den Künstlern verfolgt. Das Label erlaubt uns, ausgewählte Musiker und Bands in der Red Bull Familie zu halten und mit ihnen auf einzigartige Weise zu wachsen. Die Künstler von Red Bull Records beeinflussen die Szene und treiben populäre Musik und Kultur voran.“

In dieser Rhetorik des „Wachstums“, der „Innovation“ und „Vorausplanung“ wird der angestrebte Transfer zwischen Unternehmertum und Kultur erkennbar. Die künstlerischen Mitglieder der „Red Bull Familie“ sollen den Primat der Leistung genauso verinnerlicht haben wie die Gruppe der vom Konzern bezahlten Extrem-Skifahrer oder Formel-1-Piloten. Auf die Frage, welche Voraussetzungen ein Sportler erfüllen müsse, um von Red Bull gefördert zu werden, antwortete Mateschitz einmal: „Die Leistung muss stimmen. Sportler wollen vor allem eines: gewinnen. Dabei möchten wir sie unterstützen.“ Es geht also um Wettbewerb, um Dominanz, um die Verschiebung der eigenen Grenzen – und genau diese Mentalität prägt nun ebenso die kulturellen Aktivitäten des Konzerns. Die Red-Bull-Ästhetik ist eine Gewinner- und Helden-Ästhetik.
„Bücher, die den Geist beflügeln“

In diesem Sinne sind auch die Ausführungen zu verstehen, die Hannes Steiner zum geplanten Programm des von ihm geleiteten Benevento-Verlags gibt. Am Telefon schränkt er die häufig vermeldete Nachricht ein, dass dort ab 2016 neben Sachbüchern auch Romane und Erzählungen erscheinen sollen: „Es wird vielleicht einzelne Belletristik-Titel geben“, sagt er, „aber nur, wenn die Fiktion reale Hintergründe hat. Für uns ist immer wichtig, dass eine wirkliche Begebenheit am Anfang der Erzählung steht.“

Warum ist dieser reale Kern so bedeutsam?

„Wir glauben, dass die Menschheit von Beginn an weniger von Fakten gelernt hat, sondern von Geschichten, die sie emotionalisieren. Meistens handeln diese Geschichten von Schwierigkeiten, Problemen, Herausforderungen, die einzelne Menschen überwunden haben, indem sie über sich hinausgewachsen sind oder indem sie Grenzen überwunden haben. Solche Geschichten, die uns kulturübergreifend berühren, wollen wir suchen und erarbeiten.“

Die Red-Bull-Ästhetik ist eine Helden-Ästhetik

Einen Hinweis auf diesen Zusammenhang geben die Selbstauskünfte der einzelnen Abteilungen auf den Konzern-Websites. Über den „Red Bull Tourbus“, einen seit 2006 eingesetzten mobilen Auftrittsort, heißt es etwa: „Die Integration dieses innovativen Tools in die deutsche Musiklandschaft war erfolgreich.“ Und die ein Jahr später gegründete Plattenfirma wird mit den Sätzen vorgestellt: „Red Bull Records ist ein vorausdenkendes Musiklabel, das einen progressiven Ansatz im Musikmarketing und Vertrieb sowie in der Beziehung zu den Künstlern verfolgt. Das Label erlaubt uns, ausgewählte Musiker und Bands in der Red Bull Familie zu halten und mit ihnen auf einzigartige Weise zu wachsen. Die Künstler von Red Bull Records beeinflussen die Szene und treiben populäre Musik und Kultur voran.“

In dieser Rhetorik des „Wachstums“, der „Innovation“ und „Vorausplanung“ wird der angestrebte Transfer zwischen Unternehmertum und Kultur erkennbar. Die künstlerischen Mitglieder der „Red Bull Familie“ sollen den Primat der Leistung genauso verinnerlicht haben wie die Gruppe der vom Konzern bezahlten Extrem-Skifahrer oder Formel-1-Piloten. Auf die Frage, welche Voraussetzungen ein Sportler erfüllen müsse, um von Red Bull gefördert zu werden, antwortete Mateschitz einmal: „Die Leistung muss stimmen. Sportler wollen vor allem eines: gewinnen. Dabei möchten wir sie unterstützen.“ Es geht also um Wettbewerb, um Dominanz, um die Verschiebung der eigenen Grenzen – und genau diese Mentalität prägt nun ebenso die kulturellen Aktivitäten des Konzerns. Die Red-Bull-Ästhetik ist eine Gewinner- und Helden-Ästhetik.
„Bücher, die den Geist beflügeln“

In diesem Sinne sind auch die Ausführungen zu verstehen, die Hannes Steiner zum geplanten Programm des von ihm geleiteten Benevento-Verlags gibt. Am Telefon schränkt er die häufig vermeldete Nachricht ein, dass dort ab 2016 neben Sachbüchern auch Romane und Erzählungen erscheinen sollen: „Es wird vielleicht einzelne Belletristik-Titel geben“, sagt er, „aber nur, wenn die Fiktion reale Hintergründe hat. Für uns ist immer wichtig, dass eine wirkliche Begebenheit am Anfang der Erzählung steht.“

Warum ist dieser reale Kern so bedeutsam?

„Wir glauben, dass die Menschheit von Beginn an weniger von Fakten gelernt hat, sondern von Geschichten, die sie emotionalisieren. Meistens handeln diese Geschichten von Schwierigkeiten, Problemen, Herausforderungen, die einzelne Menschen überwunden haben, indem sie über sich hinausgewachsen sind oder indem sie Grenzen überwunden haben. Solche Geschichten, die uns kulturübergreifend berühren, wollen wir suchen und erarbeiten.“

Im Jahr 2002, nach ihrem gefeierten Album „Neon Golden“, lehnte die Weilheimer Band The Notwist die Offerte der Firma Vodafone ab, für ein Honorar von 750000 Euro einen Songausschnitt für einen Werbespot zur Verfügung zu stellen. Diese Entscheidung wird all den Musikern, die seither die Studios, Plattenlabels und Festivalbühnen von Red Bull, Jägermeister oder anderen Firmen nutzen, irritierend bis geistesverwirrt vorkommen. In rein wirtschaftlicher Hinsicht erklärt sich diese Entwicklung natürlich mit den eingebrochenen Verdienstmöglichkeiten von Musikern, Filmemachern und Autoren unter digitalen Bedingungen; ohne Unterstützung von Markenherstellern scheint eine Existenz als Künstler für viele nicht mehr möglich zu sein.

Symbolisch durchgesetzt hat diese Verflechtung aber die Glorifizierung des „Contents“. Der Ausspruch des Marketing-Gurus Seth Godin, „Content marketing is all the marketing that’s left“, lässt keinen Zweifel: Im Jahr 2015 gibt es kein Jenseits des Werblichen mehr. Alle Sphären, die in den vergangenen Jahrzehnten vielleicht einmal der Logik des kommerziellen Erfolgs gegenüberstanden, sind von dieser eingemeindet worden. Das machen vor allem auch die Lieblingsvokabeln des Content-Marketings von Red Bull und seinen immer zahlreicheren Epigonen deutlich: Überall, wo das Geheimnis verkaufsträchtiger „Inhalte“ gelüftet wird, geht es mantrahaft um „Emotionalität“, „Authentizität“ und „Leidenschaft“. Genau jene menschlichen Bereiche, die in einem herkömmlichen Verständnis das Andere der ökonomischen Rationalität bilden, sind zu deren wichtigsten Agenten und Kanälen geworden.

Man sollte inzwischen vorsichtig sein, von seinen „Emotionen“ und „Leidenschaften“ zu sprechen, von „Geschichten“, die einen „berühren“ und „bewegen“. Lauter kontaminierte Vokabeln, nur noch dazu da, um Konzernumsätze in die Höhe zu treiben.

Quelle: http://goo.gl/d3f7J3

Mercedes bietet Riesenauswahl an Zubehör

Original Mercedes Benz Zubehör

Mercedes-Benz Original-Innenraumfilter: Gesundheit dank sauberer Luft im Innenraum.

Mercedes-Benz Original-Ölfilter: So lebt Ihr Motor länger.

Mercedes-Benz Original-Luftfilter: Optimale Motorleistung bei geringem Verbrauch.

Mercedes-Benz Original-Bremsbeläge: Sicherheit dank kurzem Bremsweg.

Mercedes-Benz Original-Bremsscheiben: Weil jeder Meter zählt.

Mercedes-Benz Original-Batterien: Startet jederzeit zuverlässig.

Mercedes-Benz Original-Scheinwerfer: Innovative Lichttechnik für optimale Sicht.

Mercedes-Benz Original-Karosserieteile: Für makellose Optik auch nach einem Unfall.

Mercedes-Benz Original-Scheibenwischer: Jederzeit klare Sicht.

Mercedes-Benz Original-Windschutzscheiben: Optimale Bedingungen für Assistenzsysteme.

Mercedes-Benz Original-Fahrwerksteile: Sicherheit serienmäßig ab Werk.

Mercedes-Benz Original-Stoßdämpfer: Sicherer Fahrkomfort auch auf schlechten Straßen.

Die (falschen?) Mythen des Marketing

Internet-Marketing wird mit jedem Jahr komplexer. Nicht nur die einzelnen Disziplinen werden umfangreicher, sondern auch die Nutzer werden immer anspruchsvoller im Umgang mit dem World Wide Web. Diesen Gegebenheiten muss sich ein Unternehmen anpassen, wenn es weiterhin eine erfolgreiche Seite im Netz betreiben will. Hier die aktuellen Trends im Internet-Marketing, analysiert auf Ihren Wahrheitsgehalt. Wie realistisch ist es, dass sich der Trend durchsetzt? Welchen Gerüchten müssen Sie keinerlei Beachtung schenken? Und: Wo ist wirklich etwas dran?

Die Relevanz von SEO nimmt in Zukunft immer weiter ab? – Falsch!

Viele Marketer sind der Meinung, dass die Suchmaschinenoptimierung immer weiter an Bedeutung verlieren wird und im Internet-Marketing bald nur noch eine geringe Rolle spielt. Wie kommen die Analysten zu so einer solchen Aussage? Fakt ist, dass die reine Suchmaschinenoptimierung, so wie sie noch vor einigen Jahren eingesetzt wurde, nicht mehr die Erfolge von damals hat. Der Suchmaschinenalgorithmus von Google ist äußerst komplex und oft ist die Reihenfolge der Ergebnisse in den SERPs selbst für Experten nicht immer stimmig nachvollziehbar. Wer in Eigenregie alle Aufgaben der Suchmaschinenoptimierung bewältigen möchte, wird schnell an festellen, an seine Grenzen gestoßen zu sein. Eine professionelle SEO ist nämlich NICHT nebenbei machbar. Die verschiedenen Maßnahmen müssen individuell abgestimmt und durch ein Konzept dauerhaft überwacht sein. Wer allerdings diese Punkte einhält, wird schnell merken, dass SEO bei jeder Unternehmenspräsenz Erfolge bringt. Suchmaschinenoptimierung ist weiterhin so wichtig wie sonst auch. Sie ist eine manifestierte Größe im Online-Marketing und sollte immer eingesetzt werden, um sein Ranking bei Google zu stetig zu steigern. Für Unternehmen oder große Firmen, lohnt es sich in jedem Fall, eine Internet-Marketing-Agentur mit den umfassenden Aufgaben der Suchmaschinenoptimierung zu beauftragen.

Die Neuausrichtung der AdWords-Anzeigen werden Umsatzeinbußen zur Folge haben – sicher nicht!

Mitte des Jahres stellte Google überraschend die Verteilung der AdWords-Anzeigen in den bezahlten Suchmaschinenergebnislisten um. Da sich mit dieser Veränderung unter anderem die Anzahl der Anzeigen geändert hat, befürchten viele Werbetreibende, dass Umsatzeinbußen damit einhergehen, da die Chance auf einen hohen Platz in der Platzierung vermeindlich gesunken sei. Fakt ist: Ob eine Werbeanzeige in den bezahlten Ergebnissen bei Google angezeigt wird, hängt von vielen Faktoren ab. Zum einen gilt es, den Qualitätsfaktor von Google zu berücksichtigen. Zum anderen ist auch der Gebotspreis ausschlaggebend. Eine ausführliche Keyword-Analyse gehört vor jedem Start einer AdWords-Kampagne dazu, wie die ordentliche Pflege des Kontos und dieser Daten. Wer mit Google AdWords und SEA erfolgreich sein möchte, sollte wie auch bei anderen Aspekten des Internet-Marketings darauf achten, dass die hohen Qualitätsstandards von Google eingehalten werden. Eine erfahrene und professionelle Internetagentur, kann bei der Erstellung und Pflege einer AdWords-Kampagne die Erfolg versprechenden Lösungen liefern.

Affiliate-Marketing lohnt sich nicht?

Zu unflexibel, zu teuer und intransparente Arbeitsweise: Das sind die Punkte, die Affiliate Marketing oftmals in ein negatives Licht rücken. Doch die Auswahl der richtigen Geschäftspartner kann dabei helfen, den Traffic zu erhöhen und Umsätze zu steigern. Zielgruppengerechte Ansprache funktioniert durch Affiliate-Marketing sehr gut.

Fakt ist: Affiliate Marketing lohnt sich! Allerdings sollte vor dem Einsatz dieser Teildisziplin des Internet-Marketings eine ausführliche und professionelle Analyse der eigenen Ziele und Strategien stattfinden. Wenn man genau weiß, welche Zielgruppe man ansprechen will und welche Produkte an wen verkauft werden sollen, kann ein Affiliate Netzwerk sehr wohl zu einer effizienten Umsatzsteigerung beitragen.

E-Mails werden den Kampf gegen die Messenger verlieren

Schon seit Jahren wird propagiert, dass die E-Mail kurz vor dem Tod steht und durch die neue Generation der Instant Messenger wie WhatsApp oder iMessage abgelöst wird. Zu unflexibel sei der Austausch von E-Mail-Adressen, die Echtzeit-Kommunikation mit Kunden kann durch Instant Messaging auf ein ganz neues Level gehoben werden. Fakt ist: Kein anderer Online-Marketing-Kanal kann das E-Mail-Marketing bis heute ersetzen. Nicht nur, dass E-Mails eine höhere Akzeptanz und Sicherheit als Messenger-Dienste bieten, auch ist es die am häufigsten genutzte Anwendung im Internet überhaupt. Für Unternehmer bietet sich per Newsletter-Marketing eine günstige Ansprache von Kunden und solchen, die es werden sollen/wollen. Die klassische E-Mail wird Messengern noch lange überlegen sein.

Usability-Optimierung kommt erst zum Schluss…

Bei der Gestaltung von Webseiten gibt es einige Hürden, die am besten schon vor dem Start einer Internetpräsenz überwunden sollten. Ziel ist es immer, dass sich Nutzer /  Kunden so schnell und einfach wie möglich auf einer Seite bewegen können. Eine besondere Herausforderung besteht in der Gestaltung einer Website für die inzwischen vielfachen Displaygrößen. So muss die Seite auf einem Smartphone für Nutzer auf besondere Art und Weise optimiert sein. Buttons und Navigationsleisten brauchen eine gewisse Grundgröße, damit der User die Elemente auf dem kleinen Display auch erreichen kann.

Fakt ist: Eine gute und regelmäßige Usability-Optimierung hilft dabei, die Verweildauer der Kunden zu erhöhen, generiert qualitativen Traffic und fördert die Bereitschaft der Nutzer, die Seite immer wieder zu besuchen. Eine hervorragende Customer Experience ist deswegen ausschlaggebend für die Kundenbindung und hilft dabei, automatisch Umsätze zu steigern.

Mobile Marketing: Seit einem Jahrzehnt der Heilsbringer?

Jedes Jahr wird Mobile Marketing erneut als der Trend schlechthin bewertet. Bereits 2006 wurden SMS und erste WAP-Browser als Marketing-Instrumente bezeichnet, die auf gar keinen Fall außer Acht gelassen werden durften. Doch so richtig eingeschlagen hat Mobile Marketing bis heute nicht. Oder doch? Fakt ist: Inzwischen ist die Welt mobil. Die Anzahl der Besitzer von Smartphones und Tablet-PCs erhöht sich mit jedem Jahr. Immer neue Funktionen und Apps machen die mobilen Endgeräte so zu einem relevanten Alltagsbegleiter. Die Geräte stehen oft dem Desktop-PC in nichts mehr nach. Mobile Marketing ist aus diesem Grund endlich als wertvolle Maßnahme im Internet-Marketing anzusehen. Auch Google konzentriert sich inzwischen bei der Suche vor allem auf die mobilen Nutzer. Faktoren wie SEO, SEA und auch Usability sind unbedingt umzusetzen. Mobile Marketing ist so wichtig wie nie zuvor, das beobachten wir immer stärker.

Elternberatung bei Lernschwäche Diagnose

Studie: Sehr verletzend sind Abwertungen durch Erwachsene

Berlin. Etwa jeder vierte Schüler mit einer Lese-Rechtschreib- oder Rechenschwäche ist schon einmal Opfer von Mobbing geworden. Jugendliche in den Klassen sechs bis zwölf seien häufiger betroffen als Kinder der Klassen eins bis fünf. Das ist das Ergebnis einer Kurzstudie der Duden Institute für Lerntherapie. Dafür sind Daten von Diagnosegesprächen mit über 200 Kindern und Jugendlichen sowie deren Eltern ausgewertet worden.

Mobbing äußert sich den Angaben zufolge überwiegend in psychischer Gewalt – sozialer Ausschluss, Beleidigungen, sarkastische Bemerkungen (98,1 Prozent). In nur 7,6 Prozent der Fälle berichteten Kinder, Jugendliche oder Eltern auch von physischer Gewalt.

Außergewöhnlich oft litten Mobbingopfer unter weiteren psychosozialen Belastungen. So zeigten sich bei 83 Prozent der Betroffenen weitere Symptome wie Ängste, Depressionen, Defizite bei der Aufmerksamkeit, sozialer Rückzug oder Schulvermeidung.

Laut Studie wird Mobbing dabei längst nicht nur von Kindern an Kindern verübt, oftmals treten auch Erwachsene „als Täter in Erscheinung“. In 62,3 Prozent der Fälle werden Mitschüler als Täter benannt, aber in 45,3 Prozent auch Erwachsene – Lehrer, Erzieher und Schulpersonal. Vor allem herabwürdigende Äußerungen von Erwachsenen, die sich auf die Lernfähigkeit der Kinder bezogen, seien als nachhaltig verletzend empfunden worden. Betroffene berichteten in dem Zusammenhang von Bezeichnungen wie „lernbehindert“ oder „minderbegabt“ sowie von Aussprüchen wie „Du kannst gar nichts“.

„Die Tatsache, dass teilweise Lehrkräfte als Mobbingtäter benannt werden, muss differenziert betrachtet werden: In vielen Fällen waren Lehrer auch wichtige Unterstützer betroffener Kinder“, sagt Lorenz Huck, Psychologe, Lerntherapeut und einer der Autoren der Studie. Huck und Co-Autorin Astrid Schröder fordern von den Schulen, dass diese noch offener damit umgingen, „dass Kinder in unterschiedlichem Tempo lernen und manche mehr Schwierigkeiten haben als andere“.

Elternberatungsstellen für Eltern deren Kinder an Lernschwäche leiden sollen infoirmieren. Das Aufsuchen dieser Stellen wird in dem Fall dringend empfohlen, damit auch Sie wissen, was sie beim Umgang mit dieser Diagnose zu beachten haben.

 

Quelle: morgenpost.de

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